Home » News » $24.000.000 von Bodog beschlagnahmt
$24.000.000 von Bodog beschlagnahmt

Bodog reiht sich jetzt auch in die unglückselige Reihe ein, in der es um schlechte Nachrichten von Online Pokeranbieter geht. $24.000.000 hat die US-Regierung beschlagnahmt und eine Untersuchung gegen Bodog eingeleitet.

ES gibt umfassende Ermittlungen gegen den Online-Anbieter und auch gegen den Gründer Calvin Ayre, denn angeblich soll auch er in kriminelle Machenschaften verwickelt sein und es würde schon längere Zeit gegen den gebürtigen Kanadier verdeckt ermittelt werden.

Einige glauben, dass dieses Vorgehen der US-Behörden das Vertrauen der Bürger in die Online-Rooms erschüttern soll. Denn seit Inkrafttreten des Unlawful Internet Gambling Enforcement Act (UIGEA) ist das Spielen um Geld im Internet nun mal nicht wirklich erlaubt. Oder besser gesagt, es ist nicht gestattet, Geld bei einem Online-Casino ein- oder auszuzahlen. Nach dem Debakel rund um Neteller bringt man aber doch die Spieler mit solchen Aktionen ein wenig zum nachdenken, ob das Geld bei einem Online-Room wirklich so sicher angelegt ist. Denn es könnte auch sein, dass die US-Behörden von einem Tag auf den anderen die Konten sperren.

bodogAuch bei Bodog wurden die $24.000.000 nicht einfach nur beschlagnahmt, weil ein Richter schlecht geschlafen hat. Calvin Ayre ist kein unbeschriebenes Blatt in der amerikanischen und kanadischen Justizgeschichte. Er ist seit 1996 von der Börsenaufsicht von British Columbia für 20 Jahre an der Börse gesperrt worden. Das war jene Zeit, als sich der Multi-Millionär dem Glücksspiel zuwandte.
UNd das hat sich für Ayre garantiert bezahlt gemacht, denn er hat nicht nur Millionen Dollars sondern gleich Milliarden mit Poker, Wetten und Casinospielen verdient.

Erst letztes Jahr war er auch in einen Rechtsstreit rund um die Domain von Bodog verwickelt. Denn für die genutzte Webadresse sollten Millionen bezahlt werden, was ihn kurzerhand zu einer neuen umsiedeln ließ. Vor drei Monaten nun übergab er die Firmenspitze aber der Morris Mohawk Group und zog sich zurück.

In jedem Fall sind einige Transaktionen auf den Firmenkonten gelaufen, die zu viele Fragen offen ließen. Aber wie es mit Bodog weiter gehen wird, das weiß man nicht und auch nicht, wie weit die Accounts der Spieler betroffen sind.