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Aktion „Gemeinsam für Poker“

Groß ist die Unsicherheit der Pokerbegeisterten in Deutschland, denn die gesetzliche Auslegung des neuen deutschen Glücksspielstaatsvertrages ist von Bundesland zu Bundesland verschieden. Deshalb ruft der Deutsche Pokerbund alle Pokerspieler/innen Deutschlands zur Aktion „Gemeinsam für Poker“ auf.

Ziel ist es den Gesetzgeber zu einer einheitlichen Regelung zu bewegen. Die Verantwortlichkeit der Deutung und Definition liegt nicht beim Bund, sondern bei den Ländern, welche die neuen Gesetze sehr unterschiedlich interpretieren. Deutschland hat sogar bei der EU um eine Fristverlängerung angesucht hat, um eine einheitliche Stellungnahme bzw. Rechtfertigung gegenüber der EU zustande zu bringen.

Kaum einer weiß mehr ob man sich jetzt in seinem Bundesland strafbar macht oder nicht, oder sich in einer rechtlichen Grauzone bewegt, das verunsichert enorm.

Der Deutsche Pokerbund ist ein Informations- und Interessensportal für Pokerer und finanziert sich nur durch Mitgliederbeiträge. Die Aktion „Gemeinsam für Poker“ soll jetzt die Pokerspieler Deutschlands, nach dem Vorbild der „Poker Players Alliance“ in den USA, vereinigen.

In drei Phasen will der Deutsche Pokerbund seine Ziele für die Pokergemeinde publik machen und politisches Interesse bewirken

1. Unterschriftenliste:
(Listenabruf über die Email Adresse info@deutscherpokerbund.net oder Faxnummer +49 (0)9081/2901919 )
Alle, die ihre Unterschrift abgeben haben werden auf einen Informationsverteiler gesetzt, der regelmäßig über die Schritte des Pokerbundes informiert.

2. Die Petition:
Wenn genug Unterschriften gesammelt sind, wird der Deutsche Pokerbund die Petition „Poker Pro“ verfassen und diese dem Bund übermitteln. Zeitgleich werden alle, die sich dieser Petition anschließen und unterschrieben haben, aufgefordert selbst einen Brief an die Bundesregierung zu schicken. Eine Flut von Briefen soll für Aufmerksam sorgen, sodass das öffentliche Interesse auf die Aktion gelenkt wird.

3. Pool Bildung:
Aufruf zum Zusammenschluss von Vereinen und Clubs zu einer Interessensgemeinschaft. Das soll die Möglichkeit bieten einen gemeinsamen finanziellen Pool zu schaffen, der im Fall von rechtlichen Problemen dem jeweiligen Veranstalter eine Hilfe bietet.

Nach dem Prinzip „gemeinsam sind wir stark“ hofft der Deutsche Pokerbund durch diese Aktion auf Veränderung. Das Beispiel der „Poker Players Alliance“ in den USA zeigt bereits jetzt, wie wichtig Lobby-Arbeit ist, mehr als 1 Million Mitglieder sind bereits verzeichnet. In den letzten eineinhalb Jahren hat es die PPA geschafft, dass die Diskussion über geltende Gesetze voran getrieben wurde, dass Poker in der Politik überhaupt diskutiert wurde! Nach diesem Prinzip will nun auch der Deutsche Pokerbund verfahren.