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Bet Frequency

Die so genannte „Bet Frequency“ beschreibt, ob ein Spieler „tight“ oder „loose“ spielt. Ein tighter Spieler ist wenig Risikobereit und spielt wenig Starthände bevor er floppt (Flop: die ersten drei Gemeinschaftskarten bei Texas Hold’em bzw. die zweite Einsatzrunde; ein Spieler floppt bedeutet, dass er mit diesen drei Karten und den zwei Karten auf der Hand – den Starthänden (die ersten werden Starthände genannt, danach sind es die Hole Cards) – ein Blatt „trifft“).

Spielt ein Spieler loose, so spielt er viele Blätter. Die Wettfrequenz wird in Prozent gemessen. Je niedriger diese Prozentzahl ist, desto tighter ist der Spieler. Der normale Prozentsatz eines tighten Spielers schwankt zwischen 20 und 30% und ist eher niedriger als höher. Alles darüber bezeichnet man schon als loosen Spieler. Auf lange Sicht heißt es, sollte man an einem großen Pokertisch mit acht bis zehn Spielern (longhand Spiele) eher tight spielen. Das heißt selektiv aber aggressiv. Die Bet Frequency ist also nur bei longhand Spielen interessant. Bei shorthand Spielen, das heißt an Tischen mit sechs Spielern oder weniger, genauso wie beim online Poker kann man auch mit einer loosen Spielweise hohe Gewinne erzielen. Beim online Poker ist es sogar so, dass die meisten Spieler eine Bet Frequency von ca. 80% haben.