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Die Regeln von Pot Limit Omaha

Pot Limit Omaha gehört mittlerweile neben Texas Holdem zu den beliebtesten Pokervarianten der Welt. Es wird nicht nur in den hohen Mixed-Games in Kombination mit anderen Pokerarten gespielt, sondern auch als einzelnes Spiel mittlerweile in den höchsten Limits. Jeder Pokerspieler sollte also in der Lage sein diese Variante zu beherrschen.

Genau wie Holdem ist auch Omaha ein so genanntes Board Game. Das bedeutet im Gegensatz zu den Draw Games, wo die Spieler ihre Karten tauschen können oder den Stud Games wo jeder eigene Karten hat, davon jedoch ein Teil verdeckt und ein Teil offen ist, hat bei den Board oder Holdem Games jeder Spieler eigene Karten und es gibt Gemeinschaftskarten. Die beiden zur Zeit bekanntesten und beliebtesten Pokervarianten gehören hier dazu und sind sich deshalb auch recht ähnlich.

Für einen Holdem Spieler ist es leichter zu Pot Limit Omaha zu wechseln als für einen Anfänger. Natürlich ist die Poker Strategie bei beiden Varianten verschieden, aber von den Regeln her und dem Ablauf sind sie sich beide sehr ähnlich. Doch da sich dieser Artikel an Pokeranfänger richtet, werde ich so tun als würde Omaha die erste Pokervariante sein, die der Leser lernt.

Los geht es bei Omaha zunächst damit, dass die beiden Spieler neben dem Button die Blinds setzen. Der Button ist der Dealer. Aber im Kasino oder bei online Pokerräumen wie Poker770 dealt man ja nicht selbst, sondern es gibt einen festen bzw. virtuellen Kartengeber. Und deshalb gibt es einen Button, der jede Runde wandert und so den Spieler bestimmt der „Dealer“ ist und deshalb in jeder Hand zum Schluss entscheiden kann. Die Blinds sind Pflichteinsätze und meist gibt es zwei davon. Der Small Blind, der halb so hoch wie der Big Blind ist.

Anschließend bekommt jeder der Spieler vier Karten und das setzten beginnt. Um mit dabei zu sein muss mindestens der Big Blind gecallt werden. Da es sich bei Pot Limit Omaha um eine Pot Limit Variante handelt kann nur so viel gesetzt oder erhöht werden wie sich bereits im Pot befindet. Natürlich ist auch Folden eine Option.

Haben dann alle Spieler den gleichen Einsatz gebracht folgen die ersten drei offenen Karten, der Flop. Es folgt eine weitere Setzrunde auf die dann der Turn folgt und nach noch einer Setzrunde folgt der River, die letzte Karte. Zum Schluss gibt es dann noch einmal eine Setzrunde bevor alle Spieler, die noch dabei geblieben waren ihre Hand zeigen müssen.

Jetzt hat jeder Spieler vier eigene Karten auf der Hand und fünf Gemeinschaftskarten auf dem Board. Doch darf er diese neun Karten nicht beliebig zur stärksten Pokerhand kombinieren, sondern muss zwei Karten aus seiner Hand und drei Karten vom Bord verwenden. Dies ist vorgegeben und kann auch nicht geändert werden. Der Spieler mit der stärksten Hand gewinnt anschließend den Pot.

Omaha wird oft noch als Hi/Lo 8 or better Variante gespielt. Dabei müssen sich zwei Spieler den Pot teilen. Die eine Hälfte bekommt der Spieler mit der stärksten Hand und die zweite Hälfte der Spieler mit der schwächsten Hand. Doch muss sich die schwächste Hand aus fünf ungepaarten Karten kleiner als eine Acht zusammensetzen.