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Full-Ring-Cash-Games, so werden sie gespielt

In der Regel wird mit neun oder zehn Händen gepokert. Das heißt, durchschnittlich geht es darum, dass man Spielsituationen mit neun oder zehn Spielern analysieren muss. Auf lange Sicht gesehen kommt man nicht zum Erfolg, wenn man nicht ein gewisses Spielverständnis hat.

Sehr oft wird der Fehler gemacht, dass die Bedeutung von frühen und späten Positionen des Spiels unterschätzt wird. Würde man eine Hand aus erster Position bei einem Full-Ring-Spiel eröffnen, sind nach einem 8 oder 9 Spieler dran, meist mit sehr guten Karten und diese Spieler haben den Vorteil, dass sie nach einem spielen können. Diese Situation kann man mit einer Situation vergleichen, bei welcher man am Button sitzt. Im Grunde genommen spielt man jetzt mit drei Händen und man hat Position, dies hat dann zur Folge, dass man viel mehr Optionen zur Verfügung hat wie in einer frühen Position.

Dieser Effekt kommt bei den Short-Handed-Spielen sehr wenig vor, daher kann es, wenn man eher ein Short-Handed-Spiele, sehr schnell passieren, dass einem das eher vorsichtige Spielen aus frühen Positionen mit marginalen Händen eher schwer fällt. In diesem Fall ist für ein gut balanciertes Spiel Vorsicht von sehr großer Bedeutung. Full-Ring-Spiele sind deshalb so profitabel, weil schwache Spieler viel zu viele Hände in frühen Positionen spielen und auch im Allgemeinen zu viele Hände gespielt werden. Die zuvor genannten Dinge werden besonders schwächeren Spielern von Full-Ring-Spielen zum Verhängnis, denn hier führt das spielen mit schwachen Blättern mit großer Sicherheit zum Misserfolg. Da die Varianz geringer ist, haben die starken Spieler einen sehr entscheidenden Vorteil. Da die Kosten pro Hand bei Full-Ring-Spielen eher niedrig sind, haben gute Spieler die Möglichkeit zielstrebiger und abwartender zu handeln. Im Hinblick auf die die eigene Bankroll und die eigenen Einsätze, sollte man diese Erwägung nicht außer Acht lassen.

Full-Ring-Spiele eignen sich daher sehr gut für Shots, oder um in ein Spiel einzusteigen, denn die Entscheidungen zu treffen fällt dann leichter. Die Varianz ist geringer und die Zahl der schwachen Spieler ist höher wie bei Short-Handed-Spielen.