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Mit Poker aufhören für Anfänger

Ja du hast richtig gelesen. Ein guter Pokerspieler weiß auch wann er mit Poker aufhören muss. Doch keine Angst, es folgt jetzt kein Artikel darüber wie schlimm Glücksspiele sind. Denn erstens ist es nun mal so, dass auf lange Sicht beim Glücksspiel das Haus gewinnt. Und zweitens ist Poker kein Glücksspiel, sondern kann auf lange Sicht von guten Spielern auch geschlagen werden.

In diesem Artikel geht es auch nicht darum wann du mit einer Hand aufhören solltest, also wenn du besser foldest. Dazu kannst du dich gerne im Poker Strategie Bereich gesondert informieren. Hier wird es auch überhaupt nicht darum gehen, dass du komplett und für immer aufhören solltest zu Pokern. Es geht einzig und alleine darum, dass es ab und an besser ist eine Session abzubrechen.

Phil Ivey, der aktuell wohl beste Pokerspieler der Welt zum Beispiel, ist perfekt darin im richtigen Moment aufzuhören. Denn wer im richtigen Moment aufhört, der verliert auch nicht weiter. Aber er kann auch seine Verluste nicht sofort rein holen und wenn er davor gewonnen hat, wird er auch nicht weiter gewinnen.

Eigentlich gibt es nur selten einen Grund mit Poker aufzuhören wenn du am Gewinnen bist. Denn das du gewinnst kann einerseits zwar heißen, dass du einen guten Lauf hast, aber wenn du ein guter Spieler bist wird es meistens bedeuten, dass du den Tisch einfach dominierst. In solchen Fällen solltest du nur aufhören wenn auf einmal ein oder mehrere Spieler an den Tisch kommen, die du kennst und weißt, dass sie besser sind als du. Oder wenn du so viel gewonnen hast, dass du auf einmal Angst hast es wieder zu verlieren. In solchen Fällen könntest du wahrscheinlich nicht mehr dein bestes Poker spielen und solltest besser aufhören.

Meistens wird es jedoch der Fall sein, dass du aufhören sollst wenn du hinten liegst. Das du hinten liegst kann dabei mehrere Gründe habe. Entweder du spielst nicht dein bestes Poker, du bist abgelenkt, es läuft einfach nicht oder deine Gegner sind besser. Es kann gut sein, dass du auf den ersten Blick gar nicht sagen kannst was nicht stimmt, und du dich nur nicht wohl fühlst.

Gerade gegen starke Gegner ist es wichtig fokussiert zu sein und voll bei der Sache. Im Poker heißt dies dein A-Game zu spielen, also dein Bestes zu geben. Oft reicht auch das B-Game oder gegen schwache Spieler sogar das C-Game. Doch wirst du selbst selten in der Lage sein überhaupt zu merken wie stark du gerade spielst. Wer ist schon so ehrlich zu sich selbst und gesteht sich ein Fehler zu machen. Kaum einer von uns.

Daher ist es sinnvoll vor allem wenn es ums verlieren geht dir ein Limit zu setzen wann du mit Poker aufhören möchtest. Dies kann zum Beispiel bei zwei Buy-Inns liegen. Wenn du dich in einem Kasino zwei Mal eingekauft und immer alles verloren hast, dann könnte dies ein Grund sein aufzuhören. Online bei Anbietern wie WinnerPoker zum Beispiel wo du gleich mal Acht oder mehr Tische spielen kannst, sind zwei Buy-Inns natürlich schnell weg. Da ist es sinnvoll das Limit etwas zu erhöhen. Wichtig dabei ist einfach, dass du nicht in eine Abwärtsspirale gerätst und am Ende so viel verlierst, dass du am nächsten Tag nicht mehr deine Verluste wieder ausgleichen kannst.