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PokerStar schliesst Fall „TheV0id“ ab

Es heisst zwar immer, man hätte keine rechtliche Handhabe gegen Online-Rooms, diese hat man schon, jedoch sollte man auch Recht haben, wenn man eine Klage anstrebt, denn sonst kann es doppelt so teuer werden, wie Natalie Teltscher in ihrem Fall feststellen musste.

Es gab viel Aufregung in der Pokerwelt, als beim Main Event des PokerStars World Championship of Online Poker (WCOOP) „TheV0id“ der Sieg aberkannt wurde. Es hiesse, Natalie Teltscher habe nicht mit ihrem Account gespielt. Es gab vielmehr den Grund zur Annahme, dass Mark Teltscher unter diesem Namen angetreten war, obwohl er selbst mit seinem eigenen Account ebenfalls mit dabei war, aber bereits ausgeschieden war. Der Sieg wurde „TheV0id“ aberkannt und auch da $1.200.000 an Preisgeld.

PokerStarsDarauf zog Natalie Teltscher gegen PokerStars vor Gericht und nun wurde eindeutig bewiesen, dass sie selbst nicht mit diesem Account gespielt hat, da sie es dann auch noch zugegeben hat. Wenig überraschend hat sie dann auch die Klage zurückgezogen. Das Ergebnis ist, die $1.200.000 bekommt sie selbstverständlich nicht und muss zudem auch noch die Anwaltskosten tragen. Es ist nun mal wie beim Pokern selbst, man wird manchmal eben auch bei einem Bluff kontrolliert.

Fazit: Viele Spieler waren zuerst der Meinung, dass dieser Fall ein weiterer Beweis für die Lust und Laune der Online-Rooms sei. Aber jetzt ist bewiesen, dass PokerStars zu Recht so gehandelt hat. Und es ist auch irgendwie beruhigend zu wissen, dass sich Spieler nicht alles ohne Konsequenzen erlauben können.