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Rheinland-Pfalz: Verbot von Pokertunieren

Melden sich Behörden in Sachen Veranstaltung von Pokerturnieren zu Wort, heißt das nur selten gutes. Das Ministerium des Inneren und für Sport hat in Rheinland-Pfalz klargestellt, dass Pokerturniere Glücksspiele sind und sind deshalb nicht zulässig.

Dieses Schreiben erinnert an alle anderen Beschlüsse, die es im letzten Jahr gab, wie: es darf keine Teilnahmegebühr geben, auch kein Unkostenbeitrag oder ein Gewinn in Aussicht gestellt werden. Für die Veranstalter bleibt nur noch die Option, Freerolls zu veranstalten.

Die ganzen Behörden und Polizei wurden davon in Kenntnis gesetzt, dass Pokerturniere nicht erlaubt sind. Von der Aufsichts- und Dienstleistungsbehörde darf gar keine Genehmigung erlassen werden und die Polizei hat sofort einzuschreiten, wenn sie ein illegales Glücksspiel bemerkt.

Die rechtliche Situation ist klar, aber wie es im Vollzug aussieht ist man sich noch nicht einig. Die wenigsten Veranstalter haben bis jetzt Probleme bei ihren Turnieren bekommen. Erst letzte Woche hatte das erste Verbot die Angelegenheit überhaupt in die Schlagzeilen gebracht. Seit dem ist es aber wieder ruhig geworden.

Das Ministerium sagt klar „Nein“ zu Pokerturnieren, wenn es keine Freerolls sind und die Veranstalter machen weiter, solange es keine Konsequenzen gibt.