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Unterschiede in Pot Limit Omaha und Texas Holdem

Eigentlich sind die beiden Kartenspiele doch sehr ähnlich. Jeder Spieler bekommt ein paar Karten vor dem Flop und anschließend werden fünf Gemeinschaftskarten umgedreht. Doch war es das dann schon mit den Gemeinsamkeiten, denn im Endeffekt sind es doch die Unterschiede in Pot Limit Omaha und Texas Holdem, die diese beiden Pokervarianten ausmachen.

Los geht es schon damit, dass man in Texas Holdem zwei Karten vor dem Flop bekommt, während es bei Omaha vier sind. Bei Holdem kann man egal wie viele seiner Startkarten benutzen, bei Omaha müssen es genau zwei sein. Auch wird Holdem meist als No Limit gespielt und Omaha als Pot Limit Variante. Doch damit nicht genug. Dies sind ja erst die Unterschiede in dem allgemeinen Spielablauf, also den Regeln.

Das Spiel selbst bietet noch einiges an Unterschieden zwischen Pot Limit Omaha und Texas Holdem. Dadurch das jeder Spieler in Omaha vier Karten bekommt wird von vielen Anfängern, gerade online in den niedrigen Limits von Anbietern wie WinnerPoker, die Phantasie angeregt und sie sehen in den meisten Händen sehr viel Potential. Daher wird dann auch mit fast jeder Hand mitgegangen und meist liegen die Spieler auch nicht so weit hinten. Wo in Holdem eine Hand die andere noch total dominieren kann, sind die Vorteile im Omaha meist weitaus geringer.

Doch ergibt sich aus dieser Tatsache, dass auch stärkere Hände unterwegs sind. Bekanntlich besagt eine Poker Strategie in Holdem, dassje mehr Spieler dabei bleiben desto stärker muss deine Hand sein, damit du am Ende gewinnst. In Omaha ist es typisch das viele Spieler dabei bleiben, daher wird es oftmals so sein das zwei Flushs oder zwei Full House aufeinander treffen. Da reicht es dann nicht nur eine starke Hand zu haben um zu gewinnen, sondern du brauchst eine sehr starke Hand bis hin zu den Nuts wenn du am Ende die Nase vorne und den Pot bei dir haben willst.

Ein letzter Punkt, der auf den ersten Blick vielen gar nicht so als Unterschied zwischen Pot Limit Omaha und Texas Holdem auffallen wird, ist das Spiel in Position. In jeder Pokervariante ist es von großer Bedeutung und ein Vorteil wenn die Gegner zuerst entscheiden müssen und man selbst dann in Position schauen kann wie sich eine Hand entwickelt. In Omaha ist Position jedoch besonders wichtig, denn da so selten geblufft wird bzw. Bluffs so selten funktionieren hat das Spiel in Position den Vorteil das man Bluffs eben doch mal erfolgreich durchbringen kann, aber vor allem das man aufgrund der Pot Odds und der Outs richtige Entscheidungen treffen kann und man auch öfters Valuebetten kann, da man ja weiß wie die Gegner vorher gespielt haben.