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Wie wichtig dein Bankroll beim Pokern ist

Wenn du Poker spielen möchtest, dann brauchst du natürlich Karten und Gegner. Aber damit es wirklich sinn macht brauchst du Geld, oder in Chips umgetauschtes Geld. Denn ohne Geld oder Chips kannst du auch kein Poker spielen. Spätestens wenn du all deine Chips am Tisch verloren hast, dann must du aufhören zu spielen oder dich neu einkaufen.

Die Menge des dir zu Verfügung stehenden Gelds nennt man beim Pokern Bankroll. Karten, einen Dealer und auch Gegner kommen von alleine. Ob bei online Pokerräumen wie William Hill Poker oder im Kasino bekommst du alles gestellt. Du musst für nicht sorgen. Außer natürlich für das Geld und die Chips mit denen du spielen möchtest, die musst du selbst mitbringen.

Daher ist die allesentscheidende Frage wie hoch sollte dein Bankroll damit du immer genug Geld hast um spielen zu können. Denn Poker ist zwar kein Glücksspiel, aber auf kurze Sicht ist der Glücksfaktor doch entscheidend. Stell dir vor du hast die Nuts auf dem Turn, dein Geld geht rein und dein Gegner trifft sein eines Out. In einem von dreißig Fällen wird dies nur passieren. Aber dieser Fall wird eben irgendwann auch eintreffen. Gut wenn du dann noch Geld hast um dich wieder einzukaufen und damit die Chance deinen Verlust wieder herein zu holen.

Die Wahrscheinlichkeiten sind so eine Sache. Aber wenn das Geld in die Mitte wandert, dann gibt es eben nur zwei Möglichkeiten. Entweder du gewinnst, oder du verlierst. Mit einer entsprechenden Menge an Geld kannst du jedoch dann diese kurzfristigen Downs wie man sie in der Pokersprache nennt abfedern. Je höher die Menge ist, die dir fürs Pokern zur Verfügung steht, desto geringer ist die Wahrscheinlichkeit das du alles verlierst und dann nicht mehr weiter spielen kannst.

Wichtig ist jedoch, dass du auch ein Winningplayer bist, also auf lange Sicht besser als deine Gegner. Bei Loosingplayer ist es egal wie viel Geld sie haben. Je mehr es ist, desto länger wird es dauern bis sie Pleite sind. Aber irgendwann werden sie alles verlieren. Gehörst du jedoch zu den Spielern, die das Spiel und ihre Gegner schlagen, dann wird eine ausreichend große Bankroll verhindern, dass du je Pleite gehst.

Doch wie groß soll diese Bankroll sein? Dies ist abhängig von dem Spiel, deinen Gegnern und einigen anderen Faktoren. Spielst du zum Beispiel Limit Poker ist die Varianz nicht so groß. Da reicht es wenn du maximal 200 Big Bets hast. Bei No Limit sollten es schon mindestens 20 Buy-Ins sein, damit du nicht bankrottgehst. Omaha hat eine höhere Varianz als Texas Holdem, daher solltest du dort eher mehr als 20 Buy-Ins haben. Du siehst so einfach lässt sich dies nicht sagen, aber wenn du dich an den hier genannten Zahlen orientierst, hast du wenigstens schon mal eine grobe Richtung für den Anfang. Je mehr du lernst und dich dann auch mit Poker Strategien beschäftigst, desto eher kannst du dann auch diese Angaben nach oben oder unten korrigieren.