Die WSOP Innovationen – Teil III

Wir von www.poker-cash.eu haben ja von einigen wichtigen Veränderungen und Innovationen bei der World Series of Poker berichtet. Heute wollen wir zwei wichtige Ereignisse nennen, ohne die die WSOP sicher nicht jenes Tunrnier geworden ist, das es heute für die Pokerszene darstellt.

Die Redistribution des Preispools für das Main Event, eingeführt im 1978 ist sicher einen Wendepunkt in der Geschichte der WSOP. Bis zum Jahr 1977 gab es beim WSOP Main Event nur einen einzigen Geldpreis, welcher an den Gewinner des Events ging. Es war ein “der Gewinner erhält alles” Preis. Als zum Beispiel Doyle Brunson im Jahr 1977 seinen zweiten WSOP Titel gewann, besiegte er 34 Gegenspieler und bekam den gesamten Preispool in Höhe von $ 340.000. Für den zweit – und drittplazierten des Main Events war dies natürlich sehr frustrierend, da nur der Erste unter den Teilnehmern einen Gewinn bekam. Im darauf folgenden Jahr wurde entschieden, dass der Preispool unter den 5 Top-Platzierten Spielern aufgeteilt werden sollte (insgesamt nahmen 42 Spieler teil). Bobby Baldwin erhielt 50 % des Gesamtpreispools ($ 210.000), der 2. Platz erhielt 20 %, der 3. Platz 15 %, der 4. Platz 10 % und der 5. Platz 5 %.

Als die Teilnehmerzahlen beim WSOP Main Event immer höher wurden, entschied man, dass grundsätzlich 10 % der Finisher ein Preisgeld erhalten sollten. Der diesjährige Geldpreis für den Gewinner beträgt etwas mehr als 8,5 Millionen Dollar, was ungefähr 14 % des Gesamtpreispools entspricht. Wir sind allerdings gespannt wie die Entwicklung weitergeht, denn es kann leicht sein, dass die Preisverteilung beim Main Event der WSOP sich auch wieder ändern kann.

Ein weiterer wichtiger Schritt in der history der WSOP zu einem der wichtigsten Pokerturniere der Welt war die Einführung von Satelliteturnieren, um sich für das Main Event zu qualifizieren, - dies war in den Jahren 1979 bzw. 1980. Bevor Gary Thompson WSOP Direktor war, gab es Eric Drache, welcher die Binion’s Familie im Jahr 1973 bis 1987 bei der Organisation der WSOP unterstützte und welcher maßgeblich dafür verantwortlich war, dass sich aus dem jährlichen Treffen von befreundeten Pokerspielern eine hochprofessionelle Veranstaltung entwickelt hat. Und zwar jene Veranstaltung, welche den Höhepunkt des jährlichen Pokerturnierkalenders darstellt. Er hatte auch die entscheidende Idee, dass sich Spieler über Satellite Turniere für das $ 10.000 Buy-In WSOP Main Event qualifizieren könnten. Im Jahr 1983 wurde Tom McEvoy zum ersten Main Event Gewinner, welcher seinen Sitz im Main Event durch ein Satellite gewonnen hatte. Mittlerweile gewinnen mehr Spieler, welche am WSOP Main Event teilnehmen, ihren Sitz durch ein Satellite Turnier, als Spieler, welche ihren Buy-In direkt gezahlt haben. Diese beiden Veränderungen haben sicher sehr der WSOP geholfen sich als Pokerevent der Sonderklasse zu etablieren.

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Denke immer daran das alle Deine Chips bei jeder Hand in gefahr sind, also spiele klever. Wisse wann Du respekt vor einer Hand haben solltest, und wann Du Druck machen kannst. Das kannst Du nur gut entscheiden wenn Du Deine Gegner kennst.

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Patrick Antonius

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