Die WSOP Innovationen – Teil VI
Wir von www.poker-cash.eu haben ausführlich über jene entscheidenden Veränderungen gesprochen, welche die WSOP in ihrer 40-jährigen Geschichte geprägt und jenem Ereignis werden liess, dass heute unverzichtbarer Bestandteil in der Welt des Pokers ist. Doch zwei wirklich große, entscheidende Innovationen haben wir hier auf poker-cash.eu noch nicht besprochen, bevor wir diese Serie abschliessen. Heute kaum vorstellbar, aber auch die WSOP Bracelets, die jeder Pokerspieler zu erringen hofft, waren nicht von Anfang an Bestandteil der WSOP. Erst im Jahr 1974 wurden die WSOP Bracelets eingeführt.
Als Johnny Moss den Titel des “World Champion Poker Player” bei der ersten WSOP im Jahr 1970 gewann, erhielt er keinen bestimmten Geldpreis, wie bei den vielen Cashgames, an welchen er normalerweise teilnahm. Er erhielt auch kein Bracelet für seinen Gewinn. Alles was dieser legendäre Spieler von den Verantwortlichen der WSOP erhielt, - war Ruhm, Ehre und ein silberner Pokal. Da dies bei den Pokerspielern auf wenig Liebe stiess, wurden die Bracelets im Jahr 1974 eingeführt, aber auch nur für den Gewinner des Main Events. Ab dem Jahr 1975 bekamen dann alle Gewinner eines WSOP Events ein goldenes Armband, wobei auch die Preliminary Events dazu zählten. Nur einmal wurden goldene Uhren statt goldener Armbänder vergeben, - dies war im Jahr 1982. Heute sind die goldenen Bracelets wichtiger Bestandteil der WSOP und haben eine eigene Tradition und „Marke“ entwickelt. Gerade für Erscheinungsbild der WSOP und des Pokerspiels überhaupt ist es wichtig, wenn sich solche Marken wie die Bracelets entwickelt und durchgesetzt haben.
Wenn man uns von poker-cash.eu fragt, was aber nun die wirklich größte Innovation für die WSOP und der genialste Schachzug für dieses Turnier ist, - dann können wir reinen Herzens sagen, - das wohl Beste für die WSOP war die Einführung eines Freezeout No-Limit Hold’em Turniers, um den WSOP Champion zu ermitteln. Dies war im Jahr 1971. In einem Jahr gewann Johnny Moss die WSOP, - nicht, weil er seine Gegenspieler besiegte, sondern weil er von seinen Gegenspielern im Rahmen einer Abstimmung zum Gewinner gewählt wurde. Im darauf folgenden Jahr wurde ein No-limit Holdem Event gespielt, um den WSOP Main Event Champion zu ermitteln und erneut gewann Johnny Moss den Titel.
Anfänglich betrug der Buy-In für dieses Turnier $ 5.000. Im Jahr 1972 war der Buy-In ebenfalls $ 5.000, wobei Benny Binion noch mal $ 5.000 pro Spieler zum Preispool hinzufügte. Im Jahr 1973 wurde der Preispool auf $ 10.000 erhöht, wobei der Buy-In bis zum heutigen Tag gleich geblieben ist. Die Einführung eines speziellen Turniers zum Ende der Turnierserie, war geschickt und hat sich sehr gut bewährt, denn das „Main Event“ ist und bleibt das weltweit populärste und begehrteste Pokerturnier. So können wir mit diesem Hinweis auf die beste Innovation der WSOP beruhigt diese Serie abschliessen und die Leser dürfen gespannt sein, welche Serie als Nächstes hier zu lesen sein wird.
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